Lippold AG
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Aktuell FAQ/Glossar

FAQ/Glossar

Möchten Sie gerne wissen, was HDMI, HD-Ready, DVB-T oder Pixel bedeutet?
Wir bringen Ihnen die faszinierende digitale Welt gerne in verständlicher Form näher:

DVB-T digitales Fernsehen über Antenne
DVB-T ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestrial und steht für das neue digitale Fernsehen mit Empfang über Antenne. DVB-T ersetzt den bisherigen analogen Fernsehempfang über Antenne. In unserer Region hat die SRG bereits am 26. November 2007 die Sendungen über herkömmliches Analoges Fernsehen eingestellt.

DVB-S digitales Fernsehen via Satellit
DVB-S ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Satellite, es wird über die bekannte "Satelliten-Schüssel" empfangen. Dazu wird ein digitaler Receiver benötigt, die neusten Empfänger welche bei der Lippold AG erhältlich sind, ermöglichen sogar HDTV in allerhöchster Qualität!

DVB-C digitales Fernsehen im Kabelnetz
DVB-C ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Cable und bezeichnet eine Variante von DVB, die für die Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten über Kabelanschluss verwendet wird. In der Regel ist das die digitale Verbreitung von Fernsehsignalen. Die Lippold AG bietet Fernsehgeräte von LOEWE. an, welche einen DVB-C Empfänger integriert haben. Je nach Kabelnetzbetreiber kann jedoch trotzdem dessen eigene Set-Top-Box zwingend sein.

HDTV

HDTV ist ein weltweiter, digitaler TV-Standard im 16 : 9-Format, der das gewohnte Fernsehbild revolutioniert. Er wird in einer bis zu fünfmal höheren Auflösung ausgestrahlt als herkömmliche Signale (Standard Definition, SDTV) und erzeugt so ein unerwartetes räumliches Bild. Die Bilder sind plastischer, die Konturen schärfer. Dabei kommen verschiedene Technologien und Fachbegriffe zum Einsatz:

HD ready
(engl. „HD-bereit“) ist ein von der European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association (EICTA) geschaffenes Label für Geräte, die hochauflösendes Fernsehen (HDTV) wiedergeben können. Das „HD ready“-Logo ist zurzeit das einzige herstellerübergreifende Siegel in Europa, das eine Mindestkonfiguration für HDTV-Equipment ausweist.

Ein Hersteller darf ein Anzeigegerät mit dem „HD ready“-Logo versehen, wenn es

  • eine native 16:9-Auflösung von wenigstens 720 Zeilen hat,
  • über (mindestens) einen analogen YPbPr-Komponenteneingang verfügt,
  • (mindestens) einen HDCP-verschlüsselungsfähigen digitalen Eingang (DVI-D/-I oder HDMI) besitzt und
  • über beide Eingänge (jeweils bei 50 und 60 Hertz, beim digitalen unverschlüsselt und verschlüsselt)
    Vollbilder von 1280 × 720 Pixeln (720p) und
  • Halbbilder von 1920 × 1080 Pixeln (1080i) annehmen kann.

Full HD
Full HD bedeutet „Vollständig hochauflösend“. Damit wird zumeist die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Gerätes (Fernseher, DVD-Player, Set-Top-Box, Spielkonsole, etc.) bezeichnet, die höchste mögliche HD-Auflösung ausgeben zu können. Hierfür kann bspw. ein Fernsehgerät über eine reale physikalische Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln verfügen; oder ein hochauflösender DVD-Player die für diese Auflösung tatsächlich erforderlichen Signale vollständig ausgeben.

100Hz bei LCD-Fernsehern
Wenn ein Bildpunkt aufleuchtet, bleibt er solange an, bis er den gegenteiligen Befehl erhält. Der Bildschirm flimmert nicht. Beim Wechsel von einem Zustand zum anderen ergibt sich eine mehr oder weniger lange Übergangsphase, die das menschliche Auge wahrnimmt. Und da das PAL- oder HD-Signal der Fernsehanstalten nur mit 50 Hz ankommt, verdoppelt nun der Fernseher die Bilderanzahl per Interpolation. Dabei wird zusätzlich der Bildinhalt analysiert und dafür passende Zwischenschritte berechnet.

Die Probleme, die mit der 100Hz-Technik gelöst werden sollen, sind übrigens bei Röhrenfernsehern nicht die gleichen wie bei LCD-Fernsehern. Bei einer Abtastung von 50Hz gewinnt man bei der Bildröhre aufgrund des Bildschirmflimmerns den Eindruck eines instabilen Bildes: Sobald ein Bildpunkt aufleuchtet, erlischt er auch schon wieder. Bei der doppelten Abtastfrequenz von 100 Hz ist das Resultat ein viel stabileres Bild, als es zuvor bei 50 Hz erreicht werden konnte.

1080i
Abwechselnd gescannte und als zwei Zeilensprungbilder kombinierte Informationszeilen, um ein Bild mit höchster Auflösung (1920 x 1080) zu erzeugen.

1080p
Das am höchsten aufgelöste, derzeit erhältliche Signal überträgt 1080 progressiv eingelesene, horizontale Zeilen aus Informationen, um ein hoch definiertes Bild (1920 x 1080) zu erstellen.

720p
Die Mindestanzahl von horizontalen Zeilen der progressiv gescannten Informationen, die erforderlich sind, um ein hochauflösendes Bild (1280 x 720) zu erzeugen.

Während die Europäische Rundfunkunion ihren Mitgliedern derzeit 720p empfiehlt, haben sich ausser der SRG (HD Swiss), alle aktiven europäischen HD-Anbieter bisher für 1080i entschieden.

Pixel
Individuelle Punkte aus Informationen, die ein Display zum Erzeugen eines Bilds verwendet. Die Anzahl der Pixel ist durch die Auflösung eines Bildschirms definiert.

HDMI
HDMI ist die Abkürzung von High-definition Multimedia Interface, eine neue standardmässige digitale Schnittstelle für den Anschluss hochauflösender Komponenten in einem Heimkinosystem und zum Übertragen von unkomprimiertem digitalem Video- und Multikanal-Audioinhalt über ein einziges Kabel.

Auflösung
Bezieht sich auf die Anzahl der vertikalen und horizontalen Zeilen aus Informationen (wodurch individuelle Detailpunkte erzeugt werden), die ein Display zum Erzeugen eines Bilds einsetzt.

 

Bei der Lippold AG sind HDTV Geräte in verschiedenen Ausführungen erhältlich.